Ausstellung: Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990 – 2013

2013 markierte den Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und dem Militärhistorischen Museum Dresden. In diesem Jahr stellten wir die beeindruckende Fotosammlung des renommierten Fotografen Sean Gallup zur Verfügung, die dann den Kern der Ausstellung „Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990 – 2013“ bildete.   Sean Gallup, mit seinem feinen Gespür für Bildkomposition und Empathie, porträtierte Personen, die von Neonazis und Rechtsextremisten ins Visier genommen wurden. Darunter waren engagierte Kommunalpolitiker, mutige Zuwanderer und tatkräftige Aktivisten. Jedes Bild, das in der Ausstellung gezeigt wurde, erzählte eine Geschichte und war oft vor einem Hintergrund platziert, der diese Geschichte noch intensivierte.   Neben dieser Hauptausstellung fand zeitgleich eine über die Schlacht von Stalingrad statt, wodurch ein historischer Kontext zum Nationalsozialismus hergestellt wurde. Das Datum der Ausstellung war vom 1. Februar bis zum 2. April 2013 im MHM Dresden angesetzt.   Nach der Eröffnung in Dresden wurde die Sammlung in verschiedene deutsche Städte weitergeführt.…

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Ankeles Aussteigerzirkus zu Gast in Dresden

Und die Reaktion der NS-Szene auf die Aktivitäten unseres Vereins: Netzwerk Mitte https://nwmarchiv.wordpress.com/ Ankeles Aussteigerzirkus zu Gast in Dresden 14. März 2013 Archivar Die Vortragsveranstaltung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr gewährt Einblicke in die Arbeitsweise sogenannter Aussteigerprogramme …Die Veranstaltung fand als Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990-2013“ im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr statt und war gut besucht. …Über allem thronte ein moralinsaurer und selbstgerechter Michael Ankele, der gebetsmühlenartig seine Bescheidenheit und Selbstaufopferung im Kampf gegen den schier übermächtigen Rechtsextremismus betonte . ..Zu diesem paßte dann auch die letzte Wortmeldung aus dem Publikum, als eine junge Dame einfach nur noch mal sagen wollte, daß sie das mit dem Aussteigen „voll toll“ findet und die Arbeit von Herrn Ankele „ganz, ganz wichtig sei“. Jens Baur, Kreisvorsitzender(der JNAnm.d. Verf.) und Stadtrat

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Sommerfest des Bundespräsidenten

Eine besonders besondere Auszeichnung wurde uns im Jahr 2010 verliehen: die Teilnahme am Sommerfest des Bundespräsidenten mit Partnerin. Das Event stand ganz im Zeichen des 20. Jubiläums der Deutschen Einheit und hatte das Motto „Freude – Veränderung – Zusammenhalt“. Über 4000 Gäste wurden von Bundespräsident Christian Wulff persönlich im Schlosspark Bellevue empfangen.   Das Sommerfest war ein besonderes Ereignis, das nicht nur für den neuen Bundespräsidenten, sondern für alle Gäste eine unvergessliche Erfahrung darstellte. Es bot eine hervorragende Gelegenheit, das vereinte Deutschland zu feiern und Menschen zu ehren, die in den vergangenen zwanzig Jahren für Einheit und Zusammenhalt gekämpft haben.  

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Elternforum an der OS Bischofswerda

Es ist 19 Uhr und normalerweise würden die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Oberschule Bischofswerda an diesem Abend zu einem Elternabend zusammenkommen. Doch heute ist alles anders. Der Elternrat hat eine Präventionsveranstaltung unter dem Titel „EX-TREM – Mein Kind in Gefahr!“ organisiert, zu der nicht nur Eltern, sondern auch Kinder eingeladen sind.   Die Veranstaltung, die vom Verein „Projekt21 II“ ausgerichtet wird, hat das Ziel, über die Gefahren des Extremismus aufzuklären. Etwa 60 Eltern und Kinder nehmen teil und erhalten einen Überblick über regionale rechtsextremistische Aktivitäten. Es wird diskutiert, was Gesellschaft, Schule und Elternhäuser tun können, um den Aktivitäten der Extremen aktiv Widerstand zu leisten.   Im Anschluss an die Diskussion haben die Teilnehmer die Gelegenheit, eine kleine Ausstellung mit gesammelten extremistischen Utensilien zu besuchen. Dabei ist auch zu sehen, dass einige dieser Utensilien aus Kinder- und Jugendzimmern der Umgebung stammen.   Es ist beeindruckend zu sehen, wie Eltern…

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Aussteiger äußern sich zu Rechtsradikalismus

MITTELDEUTSCHE ZEITUNG Sachsen- Anhalt Harz: Aussteiger äußern sich zu Rechtsradikalismus ballenstedT/MZ. –   Richard ist 16, als er mit der rechten Szene in Kontakt kommt: Studenten, die sehr nett gewesen seien und ihm viel zu lesen gegeben hätten. „Ich hab‘ das alles gefressen und gefressen“, erzählt der junge Mann, der immer weiter in die Szene hineingeriet. „Je mehr Leute du kennenlernst, desto mehr erzählen die dir. Das ist wie ein riesengroßer Wasserfall, der auf sich einwirkt.“ Irgendwann „hatten die gewonnen“. Richard geht mit zu Demonstrationen. Er habe sich als Teil einer Gemeinschaft gefühlt…   Von petra korn 04.12.2012 …Durch den Schulbesuch kommt Richard, der unbedingt sein Abitur ablegen will, nach und nach mit einem ganz anderen Umfeld in Kontakt: Das, so erzählt er, ist multikulturell. Verbote, Verzicht – das will er irgendwann nicht mehr. „Ich wollte das alles nur noch hinter mir lassen. Ich wollte meine Freundin, Familie, Bildung. Da…

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